Atari-CEO Wade Rosen hat sich zur aktuellen Ausrichtung des Unternehmens und zur Zukunft der Marke geäußert. Dabei sprach er über den langsamen Neuaufbau von Atari, die Bedeutung klassischer Marken und das kommende Bubsy-Spiel.
Atari zählt zu den bekanntesten Namen der frühen Videospielgeschichte und war maßgeblich am ersten Heimkonsolen-Boom beteiligt. In den vergangenen Jahren experimentierte das Unternehmen unter anderem mit Retro-Konsolen, Spielesammlungen und neuer Hardware.
Laut Rosen verfolgt Atari inzwischen jedoch einen deutlich gezielteren Ansatz. Ziel sei es, Atari langfristig als führende Retro-Marke im Gaming-Bereich zu etablieren. Gleichzeitig erklärte der CEO, dass das Unternehmen nicht mit dem Ziel aufgebaut werde, es später weiterzuverkaufen. Im Gespräch verwies Rosen außerdem auf die Bedeutung anderer traditionsreicher Marken wie Nintendo. Er erklärte, dass bestimmte Unternehmen und Marken einen festen Platz in der Gaming-Kultur hätten und das auch für Atari wieder erreicht werden solle.
Besonders interessant sind seine Aussagen zur Reihe Bubsy. Rosen sagte, dass Atari mit dem kommenden Spiel erstmals einen wirklich guten Bubsy-Titel veröffentlichen wolle. Das neue Projekt trägt den Namen Bubsy 4D. Um das Risiko zu reduzieren, setzt Atari laut Rosen auf erfahrene Entwickler. Verantwortlich für Bubsy 4D ist das Studio Fabraz, das bereits durch andere Genre-Spiele bekannt wurde.

