Iceflake Studios hat Details zum kommenden Patch 1.5.9f1 für Cities: Skylines II veröffentlicht. Das Update mit dem Namen „Morning Dew“ konzentriert sich vor allem auf Verbesserungen bei Verkehrssystemen, Schatteneffekten und verschiedenen Fehlerbehebungen.
Ein Schwerpunkt des Updates liegt auf der Darstellung von Schatten. Laut den Entwicklern wurden mehrere Probleme behoben, die besonders bei bestimmten Kamerawinkeln sichtbar waren. Dazu zählt unter anderem flackernder Schattenwurf in der Entfernung, der bisher beim Blick Richtung Horizont auftreten konnte. Auch das Abschneiden von Schatten an den Bildschirmrändern bei naher Kameraperspektive wurde überarbeitet. Zudem wurde die Verteilung der sogenannten Shadow Cascades angepasst, wodurch Schatten näher an der Kamera detaillierter dargestellt werden sollen. Besonders auf niedrigeren Grafikeinstellungen soll sich die Bildqualität dadurch verbessern.
Zusätzlich nimmt der Patch Änderungen an der Fahrzeug-KI vor. Fahrzeuge sollen künftig seltener unnötige oder unrealistische Wendemanöver durchführen. Dafür wurden die Kosten für legale und illegale U-Turns im Pathfinding-System erhöht. Auch Spurwechsel wurden angepasst. Fahrzeuge wechseln Spuren künftig früher statt erst kurz vor Ausfahrten oder Kreuzungen. Vor allem auf Autobahnen soll das zu realistischeren Verkehrsbewegungen und weniger Staus führen. Die Entwickler betonen allerdings, dass dies nur der erste Schritt weiterer Verkehrsverbesserungen ist.
Neben den technischen Verbesserungen behebt Patch 1.5.9f1 mehrere bekannte Fehler. Rohstoffe wurden im einfachen Schwierigkeitsgrad bisher schneller verbraucht als vorgesehen. Dieses Problem wurde korrigiert. Darüber hinaus wurden festhängende Lieferfahrzeuge in Spezialindustrien überarbeitet. Diese konnten zuvor teilweise keine Waren exportieren, wodurch sich Lagerbestände stapelten. Ein ähnlicher Fehler betraf Kohlekraftwerke, deren Lieferfahrzeuge sofort verschwanden und dadurch keine Ressourcen anlieferten. Beide Probleme sollen mit dem Update behoben werden.
Auch die Bildungsübersicht wurde korrigiert. Nach früheren Änderungen zeigte das Spiel weiterhin Kleinkinder als potenzielle Grundschüler an, obwohl diese keine Schulen mehr besuchen. Ursache war laut Entwicklerteam ein Fehler in der Benutzeroberfläche.
Zusätzlich kündigte Iceflake Studios an, im Juni ein größeres Update veröffentlichen zu wollen. Über den Sommer hinweg sollen weitere Änderungen und Community-Feedback in die Entwicklung einfließen.

