Nach der überraschenden Schließung von Dark Outlaw Games hat sich Studio-Gründer Jason Blundell erstmals öffentlich dazu geäußert. Das Studio war erst 2025 gegründet worden und wurde nun von PlayStation noch vor der Veröffentlichung eines ersten Spiels wieder geschlossen. In einem Twitch-Stream sprach Blundell offen über die Situation und machte deutlich, dass ihn die Entscheidung getroffen hat. Gleichzeitig betonte er, dass solche Entwicklungen in der Spielebranche keine Seltenheit sind.
Blundell erklärte, dass die Schließung für das Team schwer zu verkraften sei. Das Projekt, an dem gearbeitet wurde, habe sich laut seinen Aussagen in einem sehr guten Zustand befunden und intern positive Rückmeldungen erhalten. Er stellte klar, dass die Entscheidung nicht auf die Qualität des Spiels zurückzuführen sei. Vielmehr habe sich der Fokus innerhalb des Unternehmens verändert, was letztlich zur Einstellung des Projekts führte.
Branchenübliche Entscheidungen im Hintergrund
Im Gespräch wurde auch deutlich, dass Spielentwicklungen häufig aus strategischen Gründen gestoppt werden. Solche Entscheidungen seien Teil des Geschäfts, auch wenn sie nach außen oft unerwartet wirken. Blundell verwies darauf, dass viele Projekte in frühen Phasen eingestellt werden, ohne dass die Öffentlichkeit davon erfährt. Durch seine Bekanntheit und die Verbindung zu PlayStation habe dieser Fall jedoch mehr Aufmerksamkeit erhalten als üblich.
Projekt bleibt unter Verschluss
Details zum eingestellten Spiel wurden nicht genannt. Lediglich wurde bestätigt, dass es sich nicht um ein Live-Service-Spiel gehandelt hat. Weitere Informationen können aufgrund bestehender Vertraulichkeitsvereinbarungen derzeit nicht veröffentlicht werden. Blundell machte abschließend deutlich, dass er trotz der Situation weiterhin an neuen Projekten arbeiten möchte und die Entwicklung in der Branche aufmerksam verfolgt.

