Fans der Fallout-Reihe warten weiterhin auf konkrete Informationen zum nächsten Hauptteil der Serie. Nach aktuellem Stand dürfte ein neues Fallout-Spiel noch mehrere Jahre entfernt sein. Ein neuer Bericht deutet jedoch darauf hin, dass Xbox die Entwicklung wichtiger Marken künftig beschleunigen möchten. Davon könnte auch die Fallout-Reihe profitieren.
Laut einem Bericht von The Information plant Xbox unter der Führung von CEO Asha Sharma, verstärkt in einige seiner bekanntesten Franchises zu investieren. Genannt werden dabei insbesondere Halo, Fallout und The Elder Scrolls. Ziel sei es, die Entwicklung neuer Spiele zu beschleunigen und die Veröffentlichung wichtiger Titel besser voranzutreiben. Dafür sollen ausgewählte Studios zusätzliche Unterstützung und Ressourcen erhalten. Offiziell bestätigt wurden diese Pläne bislang jedoch nicht.
Derzeit arbeitet Bethesda Game Studios in erster Linie an The Elder Scrolls 6. Erst danach dürfte die Entwicklung eines neuen Fallout-Hauptspiels in den Fokus rücken. Viele Branchenbeobachter gehen deshalb davon aus, dass Fallout 5 noch mehrere Jahre entfernt ist. Einige Schätzungen sprechen von einem möglichen Veröffentlichungszeitraum zwischen fünf und acht Jahren. Der letzte reguläre Serienteil, Fallout 4, erschien bereits im Jahr 2015.
Während Fans auf einen neuen Einzelspieler-Ableger warten, setzt Bethesda die Unterstützung von Fallout 76 fort. Das Online-Rollenspiel erhält weiterhin neue Inhalte und soll laut Entwicklerangaben noch über Jahre hinweg ausgebaut werden. Trotzdem wünschen sich viele Spieler eine Rückkehr zum klassischen Singleplayer-Konzept der Reihe.
Der Bericht liefert keine Hinweise darauf, auf welchen Plattformen ein zukünftiges Fallout-Spiel erscheinen könnte. Obwohl Bethesda mittlerweile zu Microsoft gehört, veröffentlicht Xbox zunehmend auch ausgewählte Spiele auf konkurrierenden Plattformen. Ob Fallout 5 ausschließlich für Xbox und PC erscheint oder später auch andere Systeme unterstützt, bleibt daher offen. Bis zu einer offiziellen Ankündigung von Bethesda oder Microsoft sollten die aktuellen Informationen als unbestätigte Berichte betrachtet werden.

