Vor rund fünf Jahren hat ein unabhängiges Studio aus Berlin mit seinem Shooter Industria auf sich aufmerksam gemacht. Heute soll nach einigen Verschiebungen endlich die heiss ersehnte Fortsetzung Industria 2 rauskommen. Für das Sequel hat sich Bleakmill Games allerdings für ein neues Konzept entschieden. Welche Änderung genau bei der Fortsetzung passiert ist, erfahrt ihr bei uns.
Mehr Immersion
Anfang April hat das Studio mit Sitz in Berlin und Glasgow noch einen Release Date Teaser auf YouTube hochgeladen mit der Veröffentlichung auf den 15. April datiert. Kurzfristig musste der Shooter aber nochmal verschoben werden – zum Glück aber nur um wenige Tage. Heute ist es aber endlich soweit. Industria 2 öffnet seine Welt für uns und lässt uns wieder in die Rolle von Nora schlüpfen.
Nora sitzt aber nicht bequem in ihrem Zuhause im Ostberlin der späten 80er-Jahre herum. Stattdessen ist sie im Sequel in einer Parallel-Dimension gefangen, weit weg von Zuhause. Die Fortsetzung setzt dabei mehr auf ein immersiveres Erlebnis, als schnellen Feuergefechten. Um den Horror dieser Dimension zu entkommen, konstruiert sie eine Maschine.
Bevor sie diese allerdings finalisieren und wieder nach Hause kann, wird sie von einer unglücklichen Verkettung von Ereignissen in den finsteren Kern der künstlichen Intelligenz ATLAS zurückgeworfen. Nun steht sie vor einem noch grösserem Problem. Statt einfach nur aus dieser Parallelwelt entkommen zu müssen, muss sie sich nun ihrer dunklen Vergangenheit entgegenstellen. Denn sie hat ihren Teil an der Erschaffung dieser unkontrollierbaren KI beigetragen und ist somit auch für das mitverantwortlich, was ATLAS angerichtet hat.
Neue Features
Wie auch schon im Vorgänger wird die Geschichte von Nora kein ausuferndes Abenteuer. Stattdessen können wir uns auf knapp vier bis sechs Stunden Überlebenskampf einstellen. Was dabei schon in der spielbaren Demo vorab auffällig war, waren teilweise neue Features. So können wir anders als im Vorgänger zum Beispiel auch unterwegs jederzeit wichtigen Kram wie beispielsweise Munition herstellen – sofern wir die nötigen Teile dafür haben.
Ansonsten lassen sich im Sequel nun auch unsere Waffen anpassen. Egal ob wir unserer Waffe einen Schalldämpfer verpassen, mehr Munition im Magazin haben oder Spezialangriffe ausführen wollen: Industria 2 erweitert das fünfköpfige Waffenarsenal um zusätzliche Aufsätze.
Ich habe den ersten Teil schon genossen und freue mich schon erneut in Noras Stiefel zu treten und ein immersiveres Abenteuer zu bestreiten.

