Wie könnte die Zukunft von The Last of Us aussehen? Diese Frage beschäftigt Fans der Reihe schon seit der Veröffentlichung von The Last of Us Part II. Nun hat sich Troy Baker, die englische Stimme von Joel, in einem Interview zu einem möglichen neuen Spiel geäußert.
Im Gespräch wurde Baker auf die Idee eines Prequels angesprochen. Statt die Handlung nach den Ereignissen von The Last of Us Part II fortzusetzen, stand dabei ein Spiel im Mittelpunkt, das die frühen Jahre der Zombie-Apokalypse zeigt. Im Fokus könnten Joel und sein Bruder Tommy stehen, lange bevor Ellie Teil der Geschichte wurde.
Auf die Frage, ob er sich ein solches Projekt vorstellen könne, antwortete Baker, dass er grundsätzlich für jede Idee offen sei. Sollte Neil Druckmann erneut eine Rolle für ihn vorsehen, würde er dessen Vision vertrauen.
Besonders spannend findet Baker die bislang unerzählte Geschichte zwischen Joel und Tommy. Die rund 20 Jahre zwischen dem Ausbruch der Pandemie und den Ereignissen des ersten Spiels würden seiner Ansicht nach genügend Stoff für neue Geschichten bieten und eine starke Grundlage für ein weiteres Spiel schaffen.
Gleichzeitig betonte er jedoch, dass Naughty Dog die Geschichte auch in eine völlig andere Richtung entwickeln könnte. Er vertraue darauf, dass das Studio die richtige Entscheidung treffe, unabhängig davon, ob ein neues Spiel die Vergangenheit beleuchtet, die bestehende Handlung fortsetzt oder etwas vollkommen Neues erzählt.
Aktuell arbeitet Naughty Dog allerdings an Intergalactic: The Heretic Prophecy, dem nächsten großen Projekt des Studios. Offizielle Informationen zu einem neuen The Last of Us-Spiel gibt es derzeit nicht.
Ob die Reihe künftig mit einem dritten Hauptteil, einem Prequel oder einem anderen Projekt fortgesetzt wird, bleibt daher weiterhin offen.

