Beim Entwicklerstudio Strikerz, das für das Fußballspiel UFL verantwortlich ist, kommt es zu einem Stellenabbau. Während ein Medienbericht von mehr als 200 betroffenen Mitarbeitern spricht, nennt das Unternehmen selbst deutlich niedrigere Zahlen.
Laut einem Bericht des russischen Portals App2Top soll Strikerz seine Belegschaft von rund 450 auf etwa 200 Mitarbeiter reduzieren. Als Gründe werden unter anderem die hinter den Erwartungen zurückgebliebene Entwicklung von UFL sowie ein gescheiterter Lizenzvertrag mit der FIFA genannt. Dem Bericht zufolge sollte die Partnerschaft im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 für neue Inhalte und Veranstaltungen genutzt werden. Nachdem keine Einigung erzielt werden konnte, seien diese Pläne verworfen worden.
Strikerz hat die Berichte inzwischen kommentiert und widerspricht den genannten Zahlen. In einer Stellungnahme erklärte das Studio, dass im Rahmen einer Umstrukturierung rund 20 Prozent der Belegschaft betroffen seien. Eine konkrete Anzahl an Mitarbeitern nannte das Unternehmen jedoch nicht.
Nach Angaben von Strikerz dient die Neuausrichtung dazu, das Unternehmen auf die weitere Entwicklung der UFL-Reihe als plattformübergreifendes Franchise vorzubereiten. Nach dem Soft-Launch der mobilen Version würden dafür interne Strukturen angepasst, Verantwortlichkeiten neu verteilt und zusätzliche Aufgabenbereiche geschaffen.
Das Studio betont außerdem, dass die Entwicklung von UFL wie geplant fortgesetzt werde. Sowohl die bestehenden Versionen als auch die zukünftige Roadmap für alle Plattformen würden weiterhin unterstützt. Die Umstrukturierung sei Teil einer langfristigen Unternehmensstrategie und solle nicht als Zeichen für ein nachlassendes Engagement für die Marke verstanden werden.

