Versteckte Katzen suchen, fotografieren und dadurch nach und nach Farbe in eine schwarz-weiße Welt bringen: Cat Me If You Can von Entwickler Cosmic Stag Games und den Publishern Cosmic Stag Games und Craftmos Games zeigt sich im GamingUp Showcase 2026 mit seinem ungewöhnlichen Hidden-Object-Konzept. Statt Katzen lediglich auf einem statischen Wimmelbild anzuklicken, erkundest du frei begehbare 3D-Welten aus der First-Person-Perspektive. Dabei führen Rätsel, verschlossene Türen und versteckte Wege zu besonders gut verborgenen Vierbeinern. Am 8. September 2026 soll Cat Me If You Can für PC erscheinen.
Das Grundprinzip bleibt dabei bewusst einfach. Jede Umgebung steckt voller Katzen, die gefunden und mit der Kamera fotografiert werden müssen. Die Besonderheit liegt vor allem in der Präsentation. Sämtliche Welten erscheinen zunächst in einem handgefertigten Schwarz-Weiß-Comicstil. Erst wenn du eine Katze erfolgreich fotografierst, bekommt sie ihre Farbe zurück. Die Umgebung selbst bleibt dagegen monochrom. Dadurch werden die bereits entdeckten Katzen zu kleinen Farbtupfern innerhalb der schwarz-weißen Spielwelt.
Cat Me If You Can greift das bekannte Prinzip von Hidden-Object-Spielen auf, verlagert die Suche allerdings in dreidimensionale und frei erkundbare Umgebungen. Du bewegst dich aus der First-Person-Perspektive durch die einzelnen Schauplätze und musst deine Umgebung genau untersuchen. Die Katzen können sich dabei praktisch überall verstecken. Manche sind relativ leicht zu entdecken, andere wurden bewusst so in die Umgebung integriert, dass ein genauer Blick notwendig ist. Damit spielt Cosmic Stag Games auch mit der schwarz-weißen Darstellung. Da Farbe zunächst nicht als Orientierungshilfe zur Verfügung steht, müssen Formen und Details innerhalb der Umgebung stärker beachtet werden. Hast du eine Katze entdeckt, kommt die Kamera zum Einsatz. Mit einem Foto wird der Fund festgehalten und gleichzeitig die Farbe des Tieres wiederhergestellt. Das Ziel besteht entsprechend darin, sämtliche versteckten Katzen eines Schauplatzes aufzuspüren und die eigene Sammlung zu vervollständigen.
Allerdings reicht es nicht immer aus, nur aufmerksam durch die Umgebung zu laufen. Einige Katzen befinden sich hinter Rätseln, verschlossenen Türen oder verschiedenen Apparaturen. Bevor du sie fotografieren kannst, musst du deshalb zunächst herausfinden, wie du überhaupt zu ihnen gelangst. Dafür werden Hinweise innerhalb der Umgebung untersucht, kleinere Rätsel gelöst und versteckte Wege entdeckt. Damit erweitert Cat Me If You Can das klassische Suchspiel um Adventure- und Puzzle-Elemente. Die Katzen dienen nicht nur als versteckte Sammelobjekte, sondern teilweise auch als Belohnung dafür, einen anderen Teil der Umgebung verstanden zu haben. Wer lediglich schnell durch einen Level läuft und nach sichtbaren Katzen Ausschau hält, wird entsprechend nicht alle Tiere finden können. Einige der besser versteckten Vierbeiner verlangen zunächst eine Lösung für das Problem, das zwischen Spieler und Katze steht.
Die Suche beschränkt sich außerdem nicht auf eine einzelne große Spielwelt. Cat Me If You Can führt durch mehrere handgefertigte Schauplätze mit unterschiedlichen Themen. Bestätigt sind unter anderem das Alte Ägypten, das moderne Japan und mittelalterliche Burgen. Jede Umgebung bekommt dadurch einen eigenen visuellen Aufbau und neue Möglichkeiten, Katzen innerhalb der Architektur zu verstecken. In Ägypten können die Tiere beispielsweise zwischen alten Bauwerken verschwinden, während die engeren Straßen eines japanischen Schauplatzes ganz andere Verstecke ermöglichen. Die verschiedenen Orte dienen dabei nicht nur als Hintergrund. Da Beobachtung und Erkundung zu den wichtigsten Mechaniken gehören, ist der Aufbau der Umgebung unmittelbar mit der Katzensuche verbunden. Spieler sollen sich entsprechend Zeit nehmen, die einzelnen Bereiche gründlich zu untersuchen. Steam führt Cat Me If You Can passend dazu unter anderem mit den Tags Hidden Object, Exploration, Puzzle, Collectathon und Adventure.
Besonders auffällig ist der visuelle Ansatz. Die handgefertigten 3D-Welten werden in einem Schwarz-Weiß-Comicstil dargestellt. Die fehlende Farbe ist dabei nicht nur eine Designentscheidung, sondern unmittelbar mit dem Spielprinzip verbunden. Eine gefundene Katze erhält nach dem Fotografieren ihre ursprünglichen Farben zurück. Dadurch entsteht innerhalb der ansonsten monochromen Umgebung ein direkter visueller Hinweis darauf, welche Tiere bereits entdeckt wurden. Cosmic Stag Games hat sich dabei bewusst für eine klare Regel entschieden: Nur die fotografierte Katze bekommt Farbe, nicht die umliegende Welt. Das Studio erklärte im August, dass diese Einschränkung die Gestaltung der gesamten Spielwelt beeinflusst habe. Rätsel und Verstecke mussten beispielsweise auch ohne farbliche Hinweise verständlich bleiben. Dadurch verändert sich die Umgebung im Laufe der Suche nicht vollständig. Stattdessen tauchen zwischen den schwarz-weißen Gebäuden, Gegenständen und Landschaften immer mehr farbige Katzen auf.
Trotz der Rätsel soll Cat Me If You Can vor allem auf eine ruhige Spielerfahrung setzen. Steam führt das Spiel unter anderem als Cozy, Relaxing, Casual und Family Friendly. Im Mittelpunkt steht entsprechend nicht die Frage, wie schnell sämtliche Katzen gefunden werden. Die einzelnen Welten können stattdessen in Ruhe erkundet werden. Das passt zum grundlegenden Hidden-Object-Konzept: Wer einen Bereich nur oberflächlich betrachtet, kann leicht eine Katze oder einen Hinweis übersehen. Langsames Erkunden gehört damit zum Spielprinzip. Eine klassische Kampagne mit Kämpfen oder anderen Action-Elementen gibt es nicht. Cat Me If You Can ist vollständig auf Singleplayer ausgelegt und konzentriert sich auf Erkundung, Rätsel und das Sammeln der versteckten Katzen. Steam Achievements und Steam Cloud werden ebenfalls unterstützt.
Wer bereits vor der Veröffentlichung auf Katzensuche gehen möchte, kann Cat Me If You Can kostenlos ausprobieren. Cosmic Stag Games veröffentlichte die Demo am 8. April 2026 über Steam. Die Testversion bietet einen ersten Einblick in die 3D-Suche, das Fotografieren der Katzen und die Puzzle-Mechaniken. Seit der Veröffentlichung wurde die Demo bereits anhand des Spielerfeedbacks überarbeitet. Unter anderem verbesserte Cosmic Stag Games die Interaktion mit kleineren Gegenständen bei der Controller-Steuerung. Die Demo unterstützt bereits zahlreiche Sprachen. Auch eine deutsche Benutzeroberfläche ist vorhanden.
Lange wurde für Cat Me If You Can lediglich das dritte Quartal 2026 als Veröffentlichungszeitraum genannt. Mittlerweile steht der konkrete Termin fest: Am 8. September 2026 erscheint Cat Me If You Can für PC über Steam. Darüber hinaus hatte Cosmic Stag Games bereits Versionen für Nintendo Switch und Xbox Series angekündigt.

