Ein heruntergekommenes Café renovieren, ungewöhnliche Kaffeesorten zubereiten und dabei geisterhafte Gäste versorgen: My Little Cafe Nightmare von Entwickler SethMadDev und Publisher Ivy Juice Games präsentiert sich im GamingUp Showcase 2026 als düstere Variante des Cozy-Simulators. Aus der First-Person-Perspektive übernimmst du ein verfallenes und heimgesuchtes Café, baust den Betrieb wieder auf und verwandelst ihn in einen Zufluchtsort für die Kreaturen der Nacht. Die Vollversion ist bereits seit dem 2. Juni 2026 für PC über Steam erhältlich.
Dabei verbindet My Little Cafe Nightmare typische Elemente einer Shop- und Management-Simulation mit einem übernatürlichen Szenario. Du bereitest Getränke zu, kümmerst dich um deine Vorräte, bestellst neue Waren und gestaltest das Café nach und nach um. Die Kundschaft unterscheidet sich allerdings deutlich vom gewöhnlichen Café-Besucher. Geisterhafte und monströse Gäste besitzen eigene Vorlieben und erwarten passende Getränke. Gleichzeitig können innerhalb des Cafés feindselige Anomalien auftreten.
Zu Beginn wartet kein fertig eingerichteter Betrieb. Das Café befindet sich in einem schlechten Zustand und muss zunächst wieder auf Vordermann gebracht werden. Räume werden repariert und anschließend neu eingerichtet. Im Laufe des Spiels kannst du den Betrieb zusätzlich erweitern und dadurch mehr Platz schaffen. Dekorationen ermöglichen es, das Erscheinungsbild des Cafés nach den eigenen Vorstellungen anzupassen. Der Ausbau ist damit ein fester Bestandteil des Fortschritts. Aus dem heruntergekommenen Gebäude soll nach und nach ein funktionierender Zufluchtsort für die ungewöhnlichen Besucher entstehen. My Little Cafe Nightmare verbindet den Ausbau mit der eigentlichen Café-Simulation. Neue Möglichkeiten verändern nicht nur die Optik, sondern helfen dabei, den zunehmenden Betrieb zu bewältigen. Dabei wird alles aus der First-Person-Perspektive gesteuert. Statt das Café aus einer Management-Ansicht zu verwalten, bewegst du dich selbst durch die Räume und erledigst die anfallenden Aufgaben.
Natürlich wäre ein Café ohne Getränke relativ schnell pleite. Entsprechend gehört die Zubereitung verschiedener Kaffees zum Kern des Spiels. Die übernatürlichen Besucher besitzen jeweils eigene Vorlieben. Du musst herausfinden, welcher Geschmack zum jeweiligen Gast passt, und anschließend das richtige Getränk zubereiten. Erst mit dem passenden Kaffee lässt sich das Vertrauen der Besucher gewinnen. Dadurch geht es nicht nur darum, möglichst schnell eine große Anzahl identischer Bestellungen abzuarbeiten. Unterschiedliche Geschmacksrichtungen müssen berücksichtigt und die benötigten Zutaten bereitgehalten werden. Mit zunehmendem Fortschritt wächst damit auch der Aufwand hinter dem eigentlichen Café-Betrieb. Das sorgt gleichzeitig dafür, dass die ungewöhnlichen Gäste mehr als reine Dekoration für das Horror-Setting sind. Ihre individuellen Wünsche bilden einen Bestandteil der Management-Mechaniken.
Neben dem Zubereiten der Getränke muss der gesamte Warenbestand organisiert werden. Zutaten, Becher und Ausrüstung stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung. Neue Vorräte müssen bestellt, gelagert und rechtzeitig aufgefüllt werden. Wer erst während einer Bestellung feststellt, dass eine benötigte Zutat fehlt, bekommt entsprechend ein Problem. Das eigene Lager gehört deshalb genauso zum Café-Alltag wie die eigentliche Zubereitung. Waren müssen sinnvoll organisiert werden, damit die benötigten Gegenstände schnell verfügbar sind. Dadurch kombiniert My Little Cafe Nightmare mehrere typische Aufgaben eines Job-Simulators: bestellen, einräumen, organisieren, zubereiten und anschließend dafür sorgen, dass der Betrieb für die nächsten Gäste vorbereitet ist. Steam ordnet das Spiel entsprechend unter anderem als Shop Keeper, Job Simulator, Economy, Management, Cooking, Cleaning und Organizing ein.
Allerdings steckt das „Nightmare“ nicht nur im Namen. Das Café ist heimgesucht und die Welt von My Little Cafe Nightmare enthält feindselige Anomalien, die neben dem normalen Betrieb unter Kontrolle gehalten werden müssen. Damit entsteht der bewusste Gegensatz zwischen Cozy Game und düsterem Szenario. Auf der einen Seite stehen Tätigkeiten, die aus zahlreichen gemütlichen Job-Simulationen bekannt sind: Räume dekorieren, Vorräte sortieren und Getränke für die Kundschaft zubereiten. Auf der anderen Seite besteht die Kundschaft aus übernatürlichen Wesen und innerhalb des Cafés können Dinge passieren, die in einem gewöhnlichen Gastronomiebetrieb eher nicht auf der Checkliste für die nächste Schicht stehen dürften. My Little Cafe Nightmare setzt dabei trotzdem nicht auf klassischen Survival Horror. Steam führt das Spiel unter anderem als Cozy und Relaxing, während das übernatürliche Setting den Rahmen für die Simulation bildet.
My Little Cafe Nightmare hat seine Entwicklung auf Steam bereits hinter sich. Die Early-Access-Version erschien am 29. Oktober 2025. Rund sieben Monate später folgte am 2. Juni 2026 die vollständige Veröffentlichung. Damit unterscheidet sich das Spiel von vielen anderen Titeln des GamingUp Showcase 2026. Während zahlreiche Projekte noch vor ihrer Veröffentlichung stehen, kann My Little Cafe Nightmare bereits vollständig gespielt werden. Zum Umfang der Steam-Version gehören unter anderem 38 Achievements. Das Spiel ist ausschließlich für Singleplayer ausgelegt und unterstützt Family Sharing. Auch eine deutsche Lokalisierung ist vorhanden. Benutzeroberfläche und Untertitel stehen sowohl auf Deutsch als auch Englisch zur Verfügung. Die englische Version besitzt zusätzlich eine vollständige Sprachausgabe.

