Die Nominierungen zum Deutschen Entwicklerpreis 2026 stehen fest: Die Fachjurys haben 21 Spiele in 13 von 14 Kategorien nominiert. Die Verleihung findet am 8. Dezember 2026 im Gürzenich in Köln statt. Die Nominierten für das „Beste Deutsche Spiel“ gibt die 195-köpfige Grand Jury am 4. November 2026 bekannt.
Deutscher Entwicklerpreis 2026: Corsair Cove und Slots & Daggers vorn
Die meisten Nominierungen holt Corsair Cove von Limbic Entertainment aus dem hessischen Langen: Das Spiel steht in vier Kategorien auf der Liste, nämlich Gamedesign, Grafik, Technische Leistung und Innovationspreis. Dahinter folgt Slots & Daggers des Berliner Solo-Entwicklers Friedemann Allmenröder mit drei Nominierungen.
Je zwei Nominierungen erhalten Anno 117: Pax Romana von Ubisoft Mainz, Constance von Blue Backpack, Forever Ago von Third Shift aus Krefeld und Map Map – A Game About Maps von Pipapo Games aus Hamburg. In der Kategorie „Studio des Jahres“ treten Limbic Entertainment, das Indie-Startup Quad Head aus Leverkusen und das Stray Fawn Studio aus Zürich an.
Alle Nominierten im Deutschen Entwicklerpreis 2026
Studio des Jahres
- Limbic Entertainment (Langen – Hessen)
- Quad Head (Leverkusen – NRW)
- Stray Fawn Studio (Zürich – Schweiz)
Bestes Indie Game
- Constance (Blue Backpack, Berlin)
- Slots & Daggers (Friedemann Allmenröder, Berlin)
- Stuntboost (Byting Games, Kempten – Bayern)
Bestes Casual Game
- Map Map – A Game About Maps (Pipapo Games, Hamburg)
- Slots & Daggers (Friedemann Allmenröder, Berlin)
- Thrifty Business (Spellgarden Games, Ludwigsburg – Baden-Württemberg)
Bestes Game Beyond Entertainment
- Blueberry (Mellow Games, Köln – NRW)
- The Farmer Was Replaced (Timon Herzog, Zürich – Schweiz)
- Tribunal 45 (Playing History, Berlin)
Bestes Audiodesign
- Anno 117: Pax Romana (Ubisoft Mainz, Mainz – Rheinland-Pfalz)
- Garden Ink (Kranich Games, Schwaigern – Baden-Württemberg)
- Wanderburg (Randwerk, Berlin)
Bestes Gamedesign
- Anno 117: Pax Romana (Ubisoft Mainz, Mainz – Rheinland-Pfalz)
- Corsair Cove (Limbic Entertainment, Langen – Hessen)
- Slots & Daggers (Friedemann Allmenröder, Berlin)
Beste Grafik
- Constance (Blue Backpack, Berlin)
- Corsair Cove (Limbic Entertainment, Langen – Hessen)
- Forever Ago (Third Shift, Krefeld – NRW)
Beste Story
- Eine Nacht im Moka Efti – Eine Babylon Berlin Story (Paintbucket Games, Berlin)
- Forever Ago (Third Shift, Krefeld – NRW)
- The Berlin Apartment (Blue Backpack, Berlin)
Beste Technische Leistung
- Corsair Cove (Limbic Entertainment, Langen – Hessen)
- Pioneers of Pagonia (Envision Entertainment, Ingelheim – Rheinland-Pfalz)
- Pratfall (Quad Head, Leverkusen – NRW)
Innovationspreis
- Corsair Cove (Limbic Entertainment, Langen – Hessen)
- Flick Shot Rogues (Butter By The Fish, Berlin)
- Map Map – A Game About Maps (Pipapo Games, Hamburg)
Ubisoft Newcomer Award
- Bellfrost (Laserbread, Köln – NRW)
- Deck of Memories (Sentiment Games, Berlin)
- Waterful (Findling Games, Berlin)
Sonderpreis der Jury
- Gamescom-Statement zur Demokratie und offenen Gesellschaft
- Raw Talent, Gemeinschaftsstand für studentische Games auf der gamescom von Prof. Dr. Greta Hoffmann (Cologne Game Lab, Köln – NRW)
- Womenize! (Berlin)
NRW-Förderpreis
- Denise Bieber (Köln – NRW)
- Lena Laaser (Bielefeld – NRW)
- Madeleine Egger (Berlin)
Die Nominierungen der Kategorie Bestes Deutsches Spiel wird erst am 04.November bekanntgegeben.
So funktioniert die Wahl zum Deutschen Entwicklerpreis
Die Spiele werden in zwei Stufen ausgewählt. Zuerst bestimmen die Fachjurys die Nominierten und Erstplatzierten in 13 Kategorien. Aus allen nominierten Spielen wählt anschließend die Grand Jury das „Beste Deutsche Spiel“ und legt dessen Nominierte fest. Beide Gremien bestehen ausschließlich aus ehrenamtlichen Branchenexperten. Prämiert werden Spiele, die maßgeblich in Deutschland, Österreich oder der Schweiz entstanden sind.
In diesem Jahr gingen 262 Einreichungen ein, 18 mehr als 2025.
Das ist der Deutsche Entwicklerpreis
Der Preis wird seit 2004 verliehen und ist die älteste Auszeichnung für Computerspiele aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit 2025 richtet die neu gegründete Stiftung Gameskultur & Entwicklerpreis gGmbH die Verleihung aus, zuvor war es der games.nrw e.V. Unterstützt wird der Preis vom Land Nordrhein-Westfalen, der Film- und Medienstiftung NRW, KölnBusiness und dem game – Verband der deutschen Games-Branche. Tickets für die Gala gibt es beim Veranstalter.

