Der neue Modus The Grounds zählt zu den größten Neuerungen in EA Sports FC 27. Noch vor der Veröffentlichung sorgt das Feature jedoch für Diskussionen. Ein ehemaliger Entwickler, der nach eigenen Angaben an dem Modus mitgearbeitet hat, übt öffentlich deutliche Kritik.
Bei dem ehemaligen Mitarbeiter handelt es sich um Renzo Barraza, der zwischen 2013 und 2025 an der EA Sports FIFA– beziehungsweise FC-Reihe gearbeitet hat. Während seiner Zeit bei Electronic Arts war er unter anderem als Tester und später als Quality Designer tätig. Auf seinen Social-Media-Kanälen, auf denen er heute unter dem Namen DaaGlitcher Inhalte rund um Fußballspiele veröffentlicht, äußerte sich Barraza erstmals zum neuen Modus.
Laut Barraza war The Grounds das letzte Projekt, an dem er innerhalb der EA Sports FC-Reihe gearbeitet habe. Gleichzeitig bezeichnete er den Modus als eines der schlimmsten Projekte seiner gesamten beruflichen Laufbahn. Außerdem kündigte er an, in einem zukünftigen Video ausführlicher über seine Erfahrungen während der Entwicklung sprechen zu wollen. Nach seinen Worten werde der neue Modus die Philosophie des Unternehmens widerspiegeln und das Unternehmen stärker ins Rampenlicht rücken. Welche konkreten Kritikpunkte Barraza damit meint, erklärte er bislang jedoch nicht.
The Grounds wurde von Electronic Arts als neue soziale Spielumgebung vorgestellt. Spieler können sich dort mit anderen Nutzern treffen, verschiedene Minispiele ausprobieren und an interaktiven Aktivitäten teilnehmen. Die ersten Reaktionen aus der Community fallen bislang gemischt aus. Während einige Spieler den neuen Modus als interessante Erweiterung begrüßen, sehen andere darin vor allem eine zusätzliche Funktion, deren langfristiger Mehrwert zunächst abgewartet werden müsse. Ob die von Barraza angekündigten Details weitere Einblicke in die Entwicklung von The Grounds liefern werden, bleibt abzuwarten. Electronic Arts selbst hat sich zu seinen Aussagen bislang nicht geäußert.

