Die gamescom latam 2026 hat ihre bislang erfolgreichste Ausgabe abgeschlossen. Die Messe fand vom 29. April bis 3. Mai im Distrito Anhembi in São Paulo statt und erreichte nach Veranstalterangaben mehr als 154.000 Besucher. Das entspricht einem Wachstum von 17,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Auf der diesjährigen Veranstaltung wurden über 400 Spiele präsentiert, darunter mehr als 60 Neuankündigungen und kommende Releases. Insgesamt waren 175 Aussteller aus 23 Ländern vertreten. Zusätzlich nahmen mehr als 700 Entwicklerstudios teil.
Zu den bekannten Unternehmen gehörten unter anderem Electronic Arts, Nintendo, Remedy Entertainment, Riot Games, Roblox, Supercell und Warner Bros. Games.
Besucher konnten zahlreiche Spiele vorab ausprobieren. Zu den gezeigten Titeln zählten unter anderem LEGO Batman: Legacy of the Dark Knight, Invincible VS, Phantom Blade Zero und Marvel Tokon: Fighting Souls.
Geschäftstreffen und Millionenumsätze
Auch der Business-Bereich der Messe legte deutlich zu. Mehr als 1.100 Unternehmen aus 59 Ländern nahmen an der B2B-Sparte teil. Insgesamt wurden über 13.000 Geschäftstreffen organisiert, ein Plus von 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Laut Veranstaltern könnten daraus in den kommenden Monaten neue Geschäfte im Wert von rund 180 Millionen US-Dollar entstehen.
Turniere, Panels und Creator-Programm
Das Rahmenprogramm umfasste über 300 Stunden Inhalte mit mehr als 500 Speakern und über 120 internationalen Gästen. Dazu kamen mehr als 2.000 Content Creator und Influencer sowie rund 1.000 Cosplayer.
Zu den Programmpunkten gehörten unter anderem neue Infos zu Control Resonant, die Finals der CONMEBOL eLibertadores 2026 sowie Mortal Kombat-Turniere.
BIG Festival mit Indie-Fokus
Das integrierte gamescom latam BIG Festival erhielt 2026 mehr als 960 Spieleinreichungen aus 75 Ländern. Insgesamt wurden 81 Titel als Finalisten ausgewählt.
Besonders stark vertreten war Brasilien mit 451 Einreichungen. Auch andere Länder aus Lateinamerika wie Mexiko, Kolumbien, Costa Rica und Uruguay waren unter den Finalisten vertreten.

