Sony Interactive Entertainment hat sich in einem neuen Interview zur Zusammenarbeit mit internationalen Entwicklerstudios geäußert. Dabei hob das Unternehmen besonders die Arbeitsweise chinesischer und südkoreanischer Teams hervor.
Christian Svensson, Vice President für Second- und Third-Party-Inhalte bei Sony Interactive Entertainment, erklärte im Gespräch mit The Game Business, dass Studios aus China und Südkorea aktuell ein besonders hohes Arbeitstempo zeigen würden. Laut Svensson seien vor allem die Geschwindigkeit, die Reaktionsfähigkeit und die Herangehensweise dieser Teams bemerkenswert. Diese Dynamik sehe man derzeit nicht in gleicher Form bei vielen westlichen oder japanischen Studios.
Sony betonte außerdem, dass viele der Projekte aus China und Südkorea neue Ideen und andere Ansätze auf die Plattform bringen würden. Die Inhalte würden sich laut Svensson teilweise deutlich von bisherigen PlayStation-Veröffentlichungen unterscheiden. Er erklärte zudem, dass sich die Studios gegenseitig antreiben und sich die Entwicklungslandschaften in Asien aktuell stark weiterentwickeln.
Im selben Interview sprach Svensson auch über Sonys Investitionen in Spieleprojekte. Demnach habe das Unternehmen in der aktuellen Konsolengeneration mehr als 120 Projekte vollständig oder teilweise finanziert. Dabei seien sogenannte „Hero Projects“ noch nicht einmal eingerechnet. Sony unterstütze laut Svensson sowohl große Produktionen als auch kleinere Indie-Projekte. Zusätzlich gebe es spezielle Förderprogramme und Fonds für unabhängige Entwickler, deren Spiele ohne Unterstützung möglicherweise nicht auf PlayStation erscheinen würden.
Svensson erklärte außerdem, dass Indie-Spiele weiterhin eine wichtige Rolle im PlayStation-Ökosystem spielen würden. Diese seien eine wichtige Ergänzung zu großen AAA-Produktionen und würden zur Vielfalt der Plattform beitragen.

