Die umfangreichen Entlassungen bei Microsoft und den Xbox Game Studios könnten auch erhebliche Auswirkungen auf The Elder Scrolls Online haben. Ein neuer Bericht spricht davon, dass bei ZeniMax Online Studios möglicherweise bis zur Hälfte des Entwicklerteams entlassen wurde. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bislang allerdings nicht.
Das Online-Rollenspiel gehört seit mittlerweile zwölf Jahren zu den erfolgreichsten MMORPGs auf dem Markt und erhielt erst in diesem Jahr eine grundlegende Neuausrichtung. Mit der Einführung eines saisonalen Modells verabschiedete sich ZeniMax Online Studios vom bisherigen Erweiterungskonzept und stellte eine langfristige Roadmap für die kommenden Inhalte vor.
Zusätzlich wurden neue Inhalte wie der Night Market eingeführt, der sich insbesondere an erfahrene Spieler richtet. Nach Angaben der Entwickler stiegen die gleichzeitigen Spielerzahlen zuletzt wieder deutlich an und näherten sich den Höchstständen aus der Zeit der Corona-Pandemie an.
Auch für neue Spieler waren zahlreiche Verbesserungen geplant. So arbeitete das Studio unter anderem an einem vollständig überarbeiteten Tutorial sowie an einem besseren Einstieg in die Spielwelt, um den Zugang zu The Elder Scrolls Online zu erleichtern.
Laut einem Bericht von Kotaku könnten diese Pläne nun jedoch ins Wanken geraten. Unter Berufung auf interne Quellen heißt es, dass bis zu die Hälfte des Entwicklungsteams von den aktuellen Entlassungen betroffen sein könnte. Die bestehende Roadmap müsse deshalb möglicherweise angepasst werden. Eine offizielle Stellungnahme von ZeniMax Online Studios oder Microsoft zu den genannten Zahlen liegt bislang nicht vor.
Die möglichen Einschnitte erfolgen im Rahmen der größten Umstrukturierung in der Geschichte der Xbox-Sparte. Microsoft baut bis zum Ende des Geschäftsjahres 2027 rund 3.200 Stellen ab und richtet zahlreiche Studios neu aus.
Wie sich die Situation konkret auf die zukünftige Entwicklung von The Elder Scrolls Online auswirken wird, ist derzeit noch unklar. Fest steht lediglich, dass die jüngsten Berichte bei vielen Spielern Sorgen um die Zukunft des MMORPGs ausgelöst haben.

