Xbox denkt offenbar weiterhin über Anpassungen bei seiner nächsten Konsolengeneration nach. Grund dafür sind unter anderem die anhaltend hohen Hardwarekosten, die bereits in den vergangenen Monaten für Diskussionen innerhalb des Unternehmens gesorgt haben. Im Mittelpunkt steht dabei Project Helix, der Codename für die kommende Xbox-Konsole. Das System soll Berichten zufolge eine stärkere Verbindung zwischen klassischer Konsole und PC bieten.
In einem Gespräch mit Christopher Dring von The Game Business erklärte Xbox-Strategiechef Matthew Ball, dass das Unternehmen derzeit verschiedene Möglichkeiten prüfe, um die kommende Hardware möglichst flexibel und bezahlbar zu gestalten. Dabei gehe es nicht nur um technische Entscheidungen, sondern auch um die grundsätzliche Frage, wie sich das klassische Konsolenmodell künftig weiterentwickeln könne. „Wir arbeiten sehr hart daran, alles rund um Helix neu zu überdenken. Wir haben uns weiterhin klar dazu verpflichtet, die Konsole zu veröffentlichen. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass sie bezahlbar und flexibel bleibt“, erklärte Ball.
Die Aussagen folgen auf Berichte über steigende Kosten bei wichtigen Hardwarekomponenten. Insbesondere Speicher- und Arbeitsspeicherpreise haben sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht und stellen viele Hardwarehersteller vor Herausforderungen. Xbox hatte erst kürzlich eingeräumt, dass die aktuellen Marktbedingungen Einfluss auf die langfristige Hardwareplanung nehmen könnten.
Trotz der Überlegungen stellte Ball klar, dass Xbox weiterhin an einer neuen Konsolengeneration arbeitet. Ziel sei es nicht, Spieler auszuschließen, sondern das Ökosystem zu erweitern und mehr Nutzer zu erreichen. Gleichzeitig verfolgt Microsoft weiterhin das Ziel, bis zum Jahr 2030 die führende Konsolenplattform zu werden.
Konkrete Details zu Project Helix, technischen Spezifikationen oder einem möglichen Veröffentlichungszeitraum wurden bislang jedoch nicht bekannt gegeben.

