Electronic Arts hat eine weitere Runde von Entlassungen durchgeführt. Betroffen sind diesmal Mitarbeiter außerhalb der Spieleentwicklung. Wie viele Stellen konkret wegfallen, wurde bislang nicht bekannt gegeben.
Bereits im März 2026 hatte das Unternehmen Stellenstreichungen innerhalb verschiedener Teams rund um die Battlefield-Reihe vorgenommen. Nun wurden weitere Einschnitte bestätigt, die laut Berichten vor allem Mitarbeiter im Homeoffice in den USA sowie Beschäftigte am EA-Standort im indischen Hyderabad betreffen.
Nach aktuellen Informationen konzentrieren sich die Entlassungen auf Bereiche wie Recruiting, Kundensupport, Trust & Safety sowie IT-Abteilungen. Entwicklerstudios und direkt an Spielen arbeitende Teams scheinen derzeit nicht von den Maßnahmen betroffen zu sein. Mehrere Quellen bestätigten die Entlassungen gegenüber Medien. Auch interne Mitteilungen an Mitarbeiter sollen die Stellenstreichungen angekündigt haben.
In einer E-Mail an Mitarbeiter von EA Fan Care erklärte das Unternehmen, dass die Änderungen Teil einer Anpassung an veränderte Anforderungen der Spieler seien. Demnach sollen bestehende Aufgabenbereiche neu organisiert werden. Gleichzeitig werden offenbar neue Stellen geschaffen, während andere Tätigkeiten auf verschiedene Teams, Standorte oder externe Dienstleister verteilt werden.
Die jüngsten Entlassungen erfolgen vor dem Hintergrund der geplanten Übernahme von Electronic Arts durch den saudischen Public Investment Fund (PIF). Nach bisherigen Informationen soll der Staatsfonds im Rahmen der Transaktion 93,4 Prozent der Unternehmensanteile übernehmen. Der Abschluss des Geschäfts wird für das kommende Jahr erwartet. Trotz der geplanten Übernahme soll Electronic Arts nach Angaben der beteiligten Parteien die kreative Kontrolle über seine Spielemarken und Entwicklungsprojekte behalten.

