Die Mass Effect Serie ist trotz der Schließung von BioWare nicht gestoppt. Laut einem Bericht von IGN, auf den sich GamesRadar+ beruft, bleibt die Live-Action-Umsetzung bei Amazon MGM weiter in aktiver Entwicklung. Die beteiligten Kreativen sind demnach weiterhin an Bord.
Wer an der Serie arbeitet
Showrunner ist Doug Jung, der unter anderem am Drehbuch zu Star Trek Beyond mitgearbeitet hat. Das Skript schreibt Daniel Casey, bekannt als Autor von Fast & Furious 9. Die Serie soll auf Prime Video erscheinen. Einen Starttermin oder Darsteller gibt es noch nicht.
Worum es in der Mass Effect Serie geht
BioWare hatte die Pläne beim N7 Day im vergangenen Jahr grob umrissen. Demnach erzählt die Serie keine Neuauflage der Geschichte von Commander Shepard. Stattdessen spielt sie nach der ursprünglichen Trilogie und erzählt eine neue Geschichte. Zu diesem Zeitpunkt war bereits ein Writers‘ Room aktiv. Zudem gab es Anfang des Jahres Gerüchte, dass die Serie stärker auf Zuschauer ohne Spielerfahrung zugeschnitten wird.
Hintergrund: Das Ende von BioWare
Electronic Arts hat am 21. Oktober 2026 die Schließung von BioWare angekündigt. Ein kleines Team hatte sich in einer frühen Phase mit dem nächsten Mass Effect beschäftigt. EA hat entschieden, dieses Projekt nicht fortzusetzen. Damit gibt es aktuell kein Mass-Effect-Spiel in Entwicklung. Die Schließung kommt einige Monate nach der Übernahme von EA durch ein Konsortium mit dem saudischen Staatsfonds PIF.
Die Reihe startete 2007 mit dem ersten Mass Effect. Der bislang letzte Teil, Mass Effect: Andromeda, erschien 2017 und wurde gemischt aufgenommen.
Was die Serie für die Marke bedeutet
Für Fans ist die Nachricht ein kleiner Lichtblick. Die Serie hält die Marke sichtbar, während bei den Spielen Stillstand herrscht. Wie eng EA noch eingebunden ist, bleibt allerdings offen. Klar ist: Ohne BioWare fehlt das Studio, das die Welt von Mass Effect erschaffen hat. Ob ein Erfolg der Serie später auch ein neues Spiel anstößt, lässt sich derzeit nicht absehen.

