Die Skate Full Circle Entlassungen sind Teil der großen Sparrunde bei Electronic Arts. Am 21. Oktober 2026 hat EA zahlreiche Beschäftigte des Studios entlassen, das den Free-to-play-Neustart skate. entwickelt. Eine genaue Zahl nennt der Publisher nicht. Mehrere Entwickler haben ihren Abschied aber bereits in sozialen Netzwerken bestätigt.
Wer betroffen ist
Laut VGC gehört John Epler zu den Betroffenen. Er war Seasonal Creative Director und fast 20 Jahre bei EA. Auf LinkedIn schrieb er, seine Rolle bei Full Circle sei gestrichen worden. Auch die Senior Designer Adam Martinazzi und David Milne meldeten, dass ihre Stellen weggefallen sind. Martinazzi zufolge mussten viele weitere talentierte Kolleginnen und Kollegen gehen.
Was EA zu Skate sagt
In der Mitteilung „Building EA’s Next Chapter“ erklärt EA, das Skate-Studio werde zu einem kleineren, fokussierteren Team umgebaut. Ziel sei eine klare Roadmap für die Community und ein nachhaltigeres Geschäft. In einem Statement heißt es außerdem, Skate habe viele Spieler ins Spiel geholt. Allerdings brauche es ein Erlebnis, das Spieler langfristig bindet.
Schwieriger Neustart
Full Circle wurde von Veteranen des Black-Box-Teams gegründet, das einst Skate 1 bis 3 entwickelt hat. Das Reboot sollte die Reihe als Live-Service-Spiel zurückbringen. Zwar hat skate. eine stabile Spielerbasis. Laut VGC hat es aber kein breites Publikum erreicht. Kritik gibt es vor allem an der Monetarisierung und am fehlenden klassischen Einzelspielermodus.
Bereits im Februar hatte Full Circle Stellen abgebaut. Damals hieß es, man wolle so die langfristige Zukunft des Spiels sichern.
Teil der EA-Sparrunde
Die Entlassungen fallen auf denselben Tag wie die Schließung von BioWare. Laut Bloomberg streicht EA insgesamt rund 400 Stellen. Zudem stoppt der Konzern das nächste Mass Effect und pausiert ein Sims-Projekt. Für skate.-Spieler bleibt vorerst offen, wie die angekündigte Roadmap aussieht und wie oft künftig neue Inhalte erscheinen.

